Panda Update Content optimieren

So wird bärenstarker Inhalt erstellt

Die Google Panda Updates haben alle ein und dasselbe Ziel: Webseiten, die keinen Mehrwert bieten, ganz hinten im Ranking einzuordnen. Der Google Ranking Algorithmus wurde daher im Laufe der Jahre stetig verbessert und geht minderwertigem Inhalt an den Kragen. Seit dem letzten Panda Update auch mit entsprechendem Erfolg: Auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisseiten sind nur noch Websites zu finden, die mit hochwertigem Inhalt gespickt sind. Webmaster, die langfristig ganz oben mitmischen möchten, müssen demnach auf qualitativ hochwertigen und wertvollen Content setzen. Trotzdem ist die Suchmaschinenoptimierung ebenfalls wichtig, nur dass Panda ganz andere Ansprüche hat, wenn es um SEO geht.

Die Panda Updates mischen das Netz auf

SEO-Faktoren für Google Panda

Ranking-Kriterien Panda Update

Mit jedem Panda Update brachte Google mehr und mehr Qualität ins Netz. Insbesondere mit dem Panda Update 4.1 wurde ein großer Stein ins Rollen gebracht und es wurden vollkommen neue Faktoren in dem Algorithmus eingebracht, die die Webseiten-Inhalte dementsprechend benoten. So gibt es mit jedem Panda Update Verlierer, aber auch Gewinner. Websites, die bislang ausschließlich auf hohe Traffic ausgerichtet waren und nicht auf dem Besucher, wurden mit dem Panda Update 2014 radikal abgestraft.

Google selbst empfiehlt den Betreibern von Websites, beim Inhalt auf das bestmögliche Nutzererlebnis zu achten. Damit ist beim Panda SEO das Thema Qualität des Contents von immenser Wichtigkeit. Sauber aufbereitete und gut recherchierte Inhalte sind die Gewinner beim Panda Update. Hierfür ist es erforderlich, den Content gleichzeitig so zu optimieren, dass er auch gefunden wird. Bei der OnPage-Optimierung ist der Textqualität ein hohes Augenmerk einzuräumen, neben den anderen wichtigen SEO-Faktoren. Um Panda zu überlisten, sind folgende Kriterien zu beachten:

  • Rechtschreibfehler und Grammatikfehler vermeiden
  • Eigene Erfahrungen verwenden und darüber berichten
  • Fachlich korrekte Texte verwenden, denn der User merkt, ob sich ein Experte hinter dem Inhalt verbirgt
  • Nicht nur für Leser ist doppelter Content langweilig, auch die Suchmaschinen strafen gleiche Inhalte ab
  • In den Texten unterschiedliche Argumentationsstandpunkte präsentieren
  • Webseiten fortlaufend überarbeiten und auf die Qualität prüfen und ggfs. updaten

Googles sagenhafter Panda Fragenkatalog

Checkliste für das Panda Update

Das Ausrollen des ersten Panda Updates im deutschsprachigen Raum erfolgte im Oktober 2011 – seither arbeitet Googles Panda Update an einem Fragenkatalog, der die Vertrauenswürdigkeit und Qualität einer Webseite einstuft. Wie genau dieser aussieht, darüber hüllt Google den Mantel des Schweigens. Allerdings wurden Fragen veröffentlicht, die als Grundlage für die Herangehensweise von Google und dem Panda Update Suchalgorithmus dienen. Der Namensgeber für das Panda Update – Navneet Panda – war übrigens bei der Entwicklung des Fragenkatalogs mit beteiligt. Folgende Fragen für ein besseres Ranking wurden entwickelt:

  • Würden Leser den im Text enthaltenen Informationen trauen?
  • Ist der Inhalt eher oberflächlich oder ist erkennbar, dass ein Experte oder Fachmann am Werk war?
  • Wurden doppelte, redundante oder überschneidende Texte über ein und dasselbe Thema verwendet, deren Keywords nur leicht variieren?
  • Kann dieser Internetseite die sensiblen Daten der eigenen Kreditkarte anvertraut werden?
  • Enthält der Content Sachfehler, stilistische Fehler oder Rechtschreibfehler?
  • Wecken die Themen das Interesse der Leser oder wurden lediglich Texte veröffentlicht, die ein besseres Suchmaschinen-Ranking erreichen sollen?
  • Sind eigene Analysen, Originalinhalte, Forschungsergebnisse oder eigene Berichte enthalten?
  • Hat die Webseite im Vergleich zu anderen Internetseiten einen besseren Wert?
  • Wurden die Inhalte einer Qualitätskontrolle unterzogen?
  • Wurden auch unterschiedliche Standpunkte berücksichtigt?
  • Ist die Internetseite als gute Quelle für ein bestimmtes Thema anerkannt?
  • Entstammen die Inhalte einer Massenproduktion oder werden die Texte über ein großes Webseiten-Netz verbreitet, ohne den einzelnen Seiten eine entsprechende Sorgfalt und Aufmerksamkeit zu widmen?
  • Ist der Artikel gut und sorgfältig redigiert worden oder eher schlampig erstellt?
  • Bei gesundheitlichen Suchanfragen: haben Verbraucher Vertrauen in die Informationen?
  • Ist die Webseite als so kompetent eingestuft, dass sie namentlich erwähnt werden würde?
  • Gibt es eine umfassende und vollständige Beschreibung des Themas?
  • Erhält der Leser aus dem Artikel einen Mehrwert, indem er aufschlussreiche Informationen bietet, die so bislang nicht bekannt sind?
  • Kann die Internetseite bedenkenlos an Freunde empfohlen und weitergegeben werden?
  • Enthält der Content unverhältnismäßig viele Werbeanzeigen?
  • Würde der Text auch in eine Enzyklopädie, in ein Printmagazin oder in ein Buch passen?
  • Fehlen hilfreiche Details oder sind die Artikel zu kurz und gehaltlos?
  • Mit welcher Detailgenauigkeit und Sorgfalt wurden die Texte erstellt?
  • Würden sich Leser beschweren, wenn ihnen Texte von dieser Seite angezeigt würden?

Fazit

Webmaster können den Panda durchaus überlisten, selbst dann, wenn sie bereits abgestraft wurden und Plätze im Ranking verloren haben. Mit einer Überarbeitung der eigenen Webseite und der Verwendung hochwertiger und qualitativer Inhalte gemäß der oben genannten Punkte ist es möglich, die Seite für das Panda Update zu optimieren. Da sich Inhalte schlechter Qualität auf das Ranking der gesamten Webseite auswirken, sollten diese entfernt oder interessanter gestaltet werden.