Panda Update

Mit diesen SEO-Tipps landet die eigene Website vorne!

Seit dem Jahr 2010 rollt Google regelmäßig unter dem Namen Panda neue Updates aus und nach jedem Panda Update gibt es im Webseiten Ranking neue Gewinner und Verlierer. Wie genau Google jedes Mal seinen Algorithmus ändert, bleibt geheim. Trotzdem gibt es einige Dinge, die beachtet werden sollten, damit die eigene Website nicht vom neuen Panda Update abgestraft wird. Wir geben 12 Tipps für ein besseres Panda SEO, damit die eigene Website nicht zu den Panda Update Verlierern gehört.

Tipp 1: Inhalte / Content verbessern

Content Optimierung

Wenn es nach Google geht, sollten alle Webseiten nur richtig tolle und lesenswerte Inhalte bieten. SEO-Texte nach Schema F mit einer bestimmten Keyworddichte sind unbeliebt. Vielmehr sollte der Content einen echten Mehrwert für den Leser bieten und nur die wirklich relevanten Informationen enthalten. Nach wie vor sind Texte ein wichtiger Rankingfaktor und Google wird darin immer bessert, die guten Inhalte auszulesen – dazu zählen auch Inhalte aus Bildern und JavaScript. Selbstverständlich müssen immer noch Keywords enthalten sein, um im Ranking zu erscheinen – dabei ist es aber so wichtig wie noch nie, auch auf Sinnhaftigkeit und nicht nur auf die pure Anzahl zu achten. Auch zu wenig Content ist ein Problem – es gibt hier aber keine genaue Wortzahl, wie viele Wörter in einem Text, zum Beispiel in einer Unterseite, empfehlenswert sind. Grundsätzlich empfehlen wir lieber weniger Unterseiten, diese dann aber ausführlicher zu gestalten. Eine grobe Richtlinie sind 300 bis 400 Wörter, gerne aber auch mehr.

Tipp 2: Website gut strukturieren

Website Struktur Optimierung

Generell gilt, das eine Website von der Startseite angefangen über die Kategorie- und Unterseiten immer vernünftig und logisch aufgebaut sein sollte. Besonders wichtig ist es, dass der Leser ohne zu scrollen die für ihn wichtigen Informationen erhält. Somit bietet eine Webseite, die oben von einem großen Werbebanner oder einem riesigen Menü beherrscht wird, keinen relevanten Inhalt. Trotzdem ist es auch empfehlenswert zu beachten, den Website-Besucher nicht sofort zu Beginn mit riesigen Textblöcken zu erschlagen. Eine gute Mischung aus Texten und Bildern ist ideal. Für eine saubere Textstruktur ist eine gute Gliederung in H1 bis H3 Überschriften unabdingbar, da so dem Crawler von Google die Arbeit erleichtert wird und dadurch ebenfalls indirekt für ein besseres Ranking gesorgt wird.

Tipp 3: Gute Keyword Recherche

Keywords optimieren

Egal ob nun ein Shop betrieben wird oder ein Blog: Ohne ausführliche Keyword-Recherche und demnach der Verwendung der relevanten Keywords findet Google die eigenen Seiten erst gar nicht. Hierfür gibt es einige kostenlose Tools, aber auch Googles Auto-Suggest hilft, die verwandten Schlagwörter zu finden.

Tipp 4: Multimediale Inhalte und Bilder verwenden

Multimedia als Content

Bilder sagen mehr als Worte – dieser bekannte Spruch gilt auch für die Crawler von Google. Auch die Seitenleser sprechen gut auf Bilder an. Manchmal ist eine gute Info-Grafik sogar aussagekräftiger als ein Text. Da die Besucher alle wichtigen Informationen finden, bleiben sie länger auf der Seite und automatisch steigt die Verweildauer. Damit einher geht auch ein besseres Ranking Ergebnis. Als ideal haben sich ein bis zwei Bilder herausgestellt, die inhaltlich zum Text passen und diesen optisch aufwerten. Dabei ist es wichtig, die Speichergröße der Bilder ebenso wie die title- und alt-Tags zu beachten, damit die Website nicht unnötig lange lädt. Besonders Videos sind Magneten für Besucher. Denn erfahrungsgemäß schauen Menschen im Internet lieber ein kurzes Video, als einen ellenlangen Fließtext zu lesen.

Tipp 5: Unbedingt auf die Semantik achten

SEO Tipp - Semantik beachten

Googles Algorithmus wird mit jedem Panda Update intelligenter. Das ist unter anderem auch an der Erkennung von Semantik festzustellen. Daher gilt es einen Text so zu schreiben, dass zu dem Thema möglichst viele semantische Variationen verwendet werden. Dies hilft nicht nur zu einem besseren Ranking, sondern lockert den Text auf und macht ihn lesbarer.

Tipp 6: JS und CSS nicht blockieren

JS und CSS nicht blockieren

Damit Google die Website rendern kann, ist ein Zugriff auf CSS und/oder Java Script Dateien erforderlich. Sind sie in der Robots.txt verboten und die Crawler können sie nicht sehen, führt das ebenfalls zu einem schlechteren Ranking. Dieses Verhalten ist zwar nicht erst seit dem letzten Panda Update festzustellen, neu ist allerdings, dass Google die Webmaster mit einer Mail darüber informiert.

Tipp 7: Werbung (above the fold) reduzieren

Advertising reduzieren

Wo immer es nur geht, sollte möglichst auf Werbung verzichtet werden. Das betrifft nach dem Panda Update besonders die Werbung im „above the fold“ Bereich, also ganz oben und im Header. Werbung sollte niemals die relevanten Inhalte nach unten verdrängen. Prinzipiell hat Panda nichts gegen Werbung – allerdings muss auch das Verhältnis der Werbung zu den echten Inhalten zueinander stimmten. Außerdem irritieren und stören dem User zu viele Werbebanner und sorgen so dafür, dass er die Seite wieder schneller verlässt. Eine hohe Abbruchquote und eine kurze Verweildauer beeinflussen das Ranking negativ. Wir empfehlen daher, regelmäßig Google Analytics zu nutzen und die Abbruchquote und Verweildauer der Website zu überprüfen.

Tipp 8: Above the fold für Content beachten

Above the Fold

Um den Content optimal zu platzieren, muss das Wichtigste immer in den obersten „above the fold“ Bereich, also in dem Bereich, in dem nicht gescrollt werden muss. Auf diesen Bereich schauen die Besucher der Webseite zuerst und entscheiden, ob sie länger auf der Seite verbleiben oder diese wieder verlassen. Auch Google gewichtet diesen Teil der Homepage höher. Wer das weiß, kann diese Erkenntnis sogar zu seinem eigenen Vorteil nutzen, indem die wichtigsten Keywords dort platziert werden.

Tipp 9: Interne Verlinkung optimieren

Interne Links optimieren

Die Suchmaschine von Google muss die Webseiten-Inhalte finden können. Dafür ist eine gute interne Linkstruktur unabdingbar, denn sonst kann Google nicht alle Seiten finden. Durch eine optimale interne Verlinkung lässt sich zudem steuern, welche Seiten besonders wichtig sind. Ist die Crawlmöglichkeit eingeschränkt, kann Google die Inhalte nicht erfassen und das wiederum hat negative Auswirkungen beim Panda-Update. Daher müssen alle Unterseiten gut von der Startseite her verlinkt und die Ankertexte stringent gesetzt sein. Experten empfehlen, dass jede Seite mindestens 20 interne Links zu anderen Inhalten aufweisen sollte. Zu viele Links sind allerdings ebenfalls negativ und können den Crawler verwirren.

Tipp 10: Trust-Backlinks setzen (lassen)

Trust-Backlinks setzen

Das Panda Update überprüft alle internen und ausgehenden Links. Daher helfen auch externe Verweise. Viele SEO Experten sind der Meinung, dass Trustlinks eher schädlich sind. Wir sind da anderer Meinung. Denn einige sinnvolle Links zu anderen wertvollen Inhalten zeigen Google, dass sich mit dem Thema intensiv beschäftigt wurde. Unbedingt sollten nofollow-Links vermieden, dafür aber echte Backlinks gesetzt werden. Das sind Seiten großer Zeitungen wie Spiegel und Fokus, aber auch Wikipedia und andere Blogs.

Tipp 11: Auf Flash und JavaScript verzichten

SEO Tipp Javascript und Flash

Heute gilt der Grundsatz, möglichst auf Flash-Inhalte gänzlich zu verzichten. Hierfür ist HTML5 ideal. Mit dem Einsatz von HTML5 wird Flash nicht mehr benötigt. Auch JavaScript ist nur gezielt und mit bedacht einzusetzen. Das Navigationsmenü zum Beispiel sollte ohne JavaScript auskommen.

Tipp 12: Gute Überschriften verwenden

Content Headlines

Wenn auch nicht gerade erst durch das Panda-Update bekannt, ist es nach wie vor der größte Mangel bei den meisten Webseiten: Titles und Descirptions. Es ist enorm wichtig, gute Überschriften in der richtigen Länge zu verwenden sowie aussagekräftige Descriptions.